Nachlese 4. DÖK-Tagung zum Thema „Sexualität“

hajos_web
Vom 18. bis 20. September 2015 fand die 4. DÖK-Tagung in Wesenufer/OÖ statt. In einem wunderschönen und stimmungsvollen Ambiente, direkt an der Donau ergab sich mit ca. 40 TeilnehmerInnen ein ausreichend intimer Rahmen, um sich diesem lust- jedoch auch oft scham- und angstbesetzten Thema anzunähern. Ziel war es, die gesellschaftlich hochrelevanten und sich rasch verändernden Aspekte von Sexualität näher zu beleuchten, an der Theoriebildung der Bioenergetischen Analyse weiterzuarbeiten und durch ein breit gefächertes Programm Gelegenheit zu haben, sich mit Facetten der eigenen Sexualität auseinanderzusetzen.

Nach den Impulsvorträgen von Dr. Stephanie Duttweiler, die die gesellschaftlichen Entwicklungen aus sozilogischer Sicht informativ und kurzweilig darstellte (link zum vortrag), und Violaine De Clerck, die die Verankerung der Sexualität im Curriculum des International Institute for Bioenergetic Analysis vorstellte und diskutierte (link zum vortrag), hatten die TeilnehmerInnen die Möglichkeit, unterschiedliche Workshops zu besuchen und in Inter-Gruppen eigene Fragestellungen zu entwickeln.
Der Workshop Orgasmusreflex z.B. bestand im Wesentlichen aus Körperübungen und Körperarbeit. Meine Erkenntnis daraus: Wenn Verspannungen und Blockaden an den richtigen Körperstellen gelöst werden, entsteht Bewegung – auch unwillkürliche. Unter der kompetenten Anleitung der TrainerInnen hat sich der Satz „Ohne Bewegung keine Bewegtheit“ erneut für mich bestätigt. Insgesamt eine wohltuende Erfahrung!
Dipl. Ing. Wolfgang Richter
CEO
RegioPlan Consulting

Beim Workshop „Herzensangelegenheiten“ war der Name Programm (nomen est omen). Es ging ans Eingemachte – nämlich an unser Herzensthema –, dem in einer stimmigen Kombination aus Körperarbeit und Reflexion nachgegangen wurde. Das Ende des Workshops hat mich besonders beeindruckt: Der persönliche, eigene Ton des Herzens verband sich mit den anderen Herzenstönen zu einem gemeinsamen Klang. Unser Körper als Instrument und Resonanzraum.
Maga. Natalie Wojtech
Sozialplanerin der Stadt Feldkirch

Für mich ist jede DÖK-Tagung eine Quelle der Inspiration, und die Teilnahme hat hohe Priorität. 2015 hatte ich bei den Workshops, die alternativ angeboten wurden, die „Qual der Wahl“. Schließlich wählte ich „Biografie der Sexualität“, und obwohl man zu diesem Thema mehrtätig arbeiten könnte, hat mich beeindruckt, was in rund 2,5 Stunden alles möglich war. Durch eine gelungene Mischung aus Austausch, Körperübungen und einer geführten Wanderung in die eigene Geschichte konnte ich für mich Wichtiges erkennen und weiterentwickeln. Mit Hilfe der abschließenden Partnerübung wurde bei mir der Glaube in meine eigenen Ressourcen zum Vorschein gebracht und gestärkt. Die Teilnahme an der Tagung war für mich – wie immer – eine Bereicherung.
Maga. Cornelia Kohlross-Gittenberger
OE 263 Netzwerkpartnerin aus Wien

Abschließend möchten wir uns bei allen Beteiligten für eine aus unserer Sicht gelungene und bewegende Tagung bedanken und freuen uns auf ein Wiedersehen beim nächsten Mal.
– Das Tagungs- und Organisationsteam

Foto: haios / Photocase