Ausgangspunkte für unsere Arbeit sind körperlich erlebbare und beschreibbare Phänomene
Wie z.B. körperliche und seelische Haltungen, Atemmuster, Gefühle und deren Ausdruck, (Ver-)Spannungen, Energieniveau oder Beziehungsgestaltung.
Unter Bedachtnahme auf frühe lebensgeschichtliche Entwicklungszusammenhänge arbeiten wir mit dem Modell der fünf Charakterstrukturen. Unter „Charakterstruktur“ verstehen wir ein frühkindlich entstandenes Überlebensmuster mit verfestigten Einschränkungen und biographisch bedingten Stärken.
Der Begründer der Bioenergetischen Analyse, Alexander Lowen, baute seine Theorie auf dem Widerstands- und Übertragungsmodell Sigmund Freuds und den Erkenntnissen Wilhelm Reichs über die körperlichen Entsprechungen psychischer Leidenszustände auf. Lowen verdanken wir die Beschreibung der seelischen und körperlichen Phänomene als Charakterstrukturen und das Groundingkonzept.
Wir als seine Nachfolger*innen erfüllen die Aufgabe, neue Erkenntnisse aus der Wirksamkeitsforschung, der Säuglingsforschung, Bindungstheorie und Neurobiologie mit der Bioenergetischen Analyse zu verknüpfen und so die Weiterentwicklung der Methode voranzutreiben.
Ziele unserer Arbeit sind die Bewusstmachung, Erweiterung und Veränderung dieser Muster, die Freisetzung der für den Entwicklungsprozess benötigten Energie und die Eröffnung neuer Verhaltensmöglichkeiten.